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Ferien

Juni 13, 2008

Vorgestern sind wird voellig kabutt von den letzten Tagen, vom Abschiednehmen und vom Flug in Vancouver angekommen. Wir haben ein super Z’Nacht gegessen, die erste Mahlzeit ausser den bloeden Kraeckern im Flugzeug seit dem Fruehstueck. Danach nahmen wir die Faehre um nach Bowen Island zu gelangen. Ich schlief die ganze Zeit und als wir ankamen, dachte ich, wir wuerden erst losfahren. Wir sind seit vorgestern im Rivendell Retreatcentre, es ist ein Ort der Ruhe, was uns sehr gut tut nach der stressigen letzten Woche. Jeder hat sein eigenes Zimmer, auch das ein Luxus, den ich extrem geniesse. Die Leute hier sind super freundlich und die Natur atemberaubend. Gestern machten wir einen Spaziergang und besichtigten einen 1000 Jahre alten Baum namens Opa. Hier ist – im Gegensatz zu Thunder Bay – alles saftig gruen, es hat viele Farne und ist ziemlich schwuel. Halt eher Regenwald, nur hats auch Nadelbaeume.

Der Gedanke an den Abschied hat mich in den letzten Wochen einige Male ziemlich traurig gemacht, aber als es dann soweit war, habe ich gemerkt, dass ich es unbewusst gar nicht so an mich ran gelassen habe. Das macht mir Muehe, weil mir die Leute wichtig sind, aber ich mich im Moment einfach ziemlich leer und gefuehllos fuehle. Auch scheint Thunder Bay im Moment sehr weit weg. Es wird wohl noch etwas dauern, bis ich den Abschied wirklich begreifen kann.

Heute fahren wir mit der Faehre zurueck und werden dann fuer die restliche Zeit in einer Kirche uebernachten. Auf dem Programm stehen sight seeing, wahrscheinlich in die Rockies fahren oder nach Vancouver Island. Und dann einfach nochmal das Team und Ferien geniessen.

26.5.

Mai 26, 2008

Uala, mein erster Artikel als 20ig-Jährige.

Da haben wir wieder einmal ein Donnerstagabend-Spezialprogramm im Drop In gehabt. Diesmal eine Kunstausstellung. Unter den Natives sind sehr viele künstlerisch begabt, sei es Gitarre spielen, Perlenstickereien oder eben malen. Und so haben wir einige eingeladen, ein paar Sachen auszustellen.

Geburtstag hier zu feiern war schon noch so cool. Schon am 17. wurde ich von Goyce zu einem Barbecue eingeladen. Ich dachte mir nicht viel dabei. Doch nach dem Essen türmten sie plötzlich Geschenke vor mir auf und brachten einen Geburikuchen. So kam ich also schon zu einem verfrühten Geburtstagsfest.

Das hier haben wir dort gefunden. Auf der Etikette steht so ungefähr: Igmachti Füdle…

Am 19. gingen wir erst mal Eva anfeuern, die ist nämlich ein 10 Meilen-Rennen gelaufen.

Evas Fanclub

Und noch ein Gruppenbildli am Schluss

Später kamen dann noch ein paar Leute, die ich eingeladen habe. Meine Teamler haben am Tag zuvor gebacken was das Zeug hält, ich wurde daher kurzerhand aus der Wohnung verbannt. Michèle hat mir gnädigerweise noch ZNacht gebracht. Aber es hat sich gelohnt, es gab Cookies, Muffins und eben diesen Kuchen.

Auch Geschenke gabs noch mal, unter anderem diesen Regenschirm.

Nur von meinem Team gabs nichts, aber sie haben mich am Abend zum essen eingeladen. Am Mittwoch hiess es, wir sollten Rudi und Lois im Garten helfen gehen. Lois brachte uns am Tag vorher ein Auto, weil sie uns am Mittwoch nicht zurückbringen konnten. Beim verabschieden sagte Riki: „See you tomorrow.“ Lois schaute uns verwirrt an und meinte, sie wisse von nichts. Riki brachte sie runter und erklärte es ihr. Elke meinte nur: „Die kommunikation zwischen den beiden ist ja genial.“

Am Mittwoch stiegen wir dann ins Auto und fuhren ca. eine Stunde. Irgendwann hielt Riki bei einem Reithof und alle riefen: „Happy Birthday!“ Es ging erst ein paar Sekunden bis ich verstand, aber dann ergab vieles plötzlich Sinn…

Wir gingen dann auf einen wunderschönen Ausritt durch den Busch und es war schön, mal wieder ein Pferd von Nahemzu sehen!

Damit der Vater mal wieder was zum Lachen hat: Wir fuhren in die entegengesetzte Richtung als wir hätten fahren sollen, wenn wir zu Rudi und Lois gewollt hätten. Aber ich hab natürlich nichts gemerkt…

15.5.

Mai 15, 2008

Nun sinds noch genau 3 Wochen und 6 Tage, die ich hier in Thunder Bay verbringen werde. Einerseits freue ich mich immer mehr auf die Schweiz, mal wieder richtigen Käse zu essen und Auto zu fahren (mache ich hier aus Versicherungsgründen nicht), richtige Berge zu sehen und natürlich nach Hause zu kommen und euch alle wieder zu sehen.

Die letzten Wochen werden jetzt noch mal ziemlich stressig, da es so viel gibt, was wir noch tun wollen und so viele Leute, die wir noch einladen und besuchen wollen.

Hier noch mal ein paar Fötelis und Stories aus den letzten 3 Wochen:

Das ist Kevin. Er ist einer der Ka-na-chi-hih Jungs die hier in der Stadt einen Drogenentzug machen.  Kevin ist eine Stufe weitergekommen im Program und deshalb gab es eine Graduationsfeier, zu der er uns einlud.

Es war eine traditionelle native Zeremonie und es war super spannend, dabei sein zu können. Schliesslich haben wir sogar noch hinter ihm her getanzt um so zu zeigen, dass wir ihn unterstützen.

Und danach gabs eben diesen Kuchen.

Da waren wir Smelt fischen. Diese kleinen Fische fängt man um Mitternacht wenn sie stromaufwärts schwimmen. Zwei Nächte vorher haben die 401-Jungs 600 davon gefangen. Wir haben in dieser Nacht 6 erwischt…

Elke war eine der Glücklichen, hier mit ihrer (nicht so glücklichen) Beute zu sehen.

Sogar in die USA haben wirs geschafft. Wir gingen mit einigen anderen Frauen aus der Gemeinde für zwei Tage nach Duluth zum Shoppen. An der Grenze kam ich mir wie in einem Film vor: In einer Ecke stand die amerikanische Flagge, sie hing an einem hölzernen Stock mit einem goldenen Knauf (wie im Film). Von der Wand grinste uns Bush und zwei andere Politiker entgegen und um reinzukommen wurde ein Föteli von uns geknipst und ein Fingerabdruck genommen. Aber die Leute dort waren voll freundlich.

Da sind wir bei einer Shoppingpause zu sehen (ok, wir haben gecheatet, die Tüten sind nicht alle uns).

Und das ist das Resultat am Ende des Wochenendes…

Mmmhhh. Da hab ich das Brünnli im Badezimmer entstopft, aus dem „erstaunlicherweise“ das Wasser nie richtig abgeflossen ist. Wie der Schnitzer reingekommen ist weiss ich ja auch nicht.

Dabei hats sogar mich fast glüpft, obwohl ich doch laut Elke „a Mage wie a Kuh“ hab. =)

Das war ja mal ne peinliche Aktion… Nach der Brünnliaktion wollte ich mich ein bisschen aufs Dach setzen zum Sünnelen. Dazu steigt man aus unserem Fenster über den Spalt im Bild aufs Nachbardach. Blöderweise ist mein Natel nicht bis aufs Dach gekommen, sondern in den Spalt gefallen.

Ich fragte Riki, ob er mir helfen könne und er meinte nur: „Da hast du keine Chance. Letztens dachte ich: Wenn mein Portmone da runter fallen würde, würd ich nicht mal versuchen es hochzuholen.“

…Sehr motivierend. Aber ich gab nicht auf und hab schliesslich das Unmögliche geschafft und es hochgeholt. Was man doch nicht alles tut für sein Natel. =)

Gestern gingen wir mit ein paar Frauen so ziemlich spontan Picknicken. War mega schön. Man beachte den Quilt auf dem Tisch. =)

So, das wars mal wieder.

15.3.

März 17, 2008

Und wieder mal zeig ich euch ein paar Bilder, zuerst vom Drop In.

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Dieses Bild ist an einer Wand im Drop In, gezeichnet hat’s ein Maedchen, das auch in den Drop In kommt. Der Stil ist typisch native.

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Auch dieses Aquarium steht im Drop In. Der weisse Goldfisch heisst übrigens Hamburger. Und der Putzfisch (der versteckt sich unter einem Stein) ist Mr. Ugly.

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Auch Billiard spielen kann man hier (ich werde zum Crack hier =)

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Da haben wir einen Pokerabend mit Hot Dog veranstaltet. Jeden zweiten Donnerstag (dann wenn nicht Gym-Night ist und es somit keine blauen Knie gibt) gibts irgendein Spezialprogramm

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Und hier hab ich Riki dann endlich doch noch die Haare schneiden können. Das haben wir auch im Drop In gemacht.

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Voilà, sieht doch viel besser aus, isn’t it? Da haben wir Riki zum essen eingeladen.

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Michèle (unsere Canada-Verrückte) ist happy. Zuerst hat nur sie ein Fahnli bekommen. Nachdem wir dann alle ein ich-will-auch-ein-Fähnli-Gesicht gemacht haben, hat die Serviertochter uns anderen auch eins gebracht.

A propos Serviertochter: Elke hat mal wieder einen Fettnäpfchentritt, der in die Geschichte eingehen wird, gemacht:

Nach dem Early Morning Prayer (um 6!) gingen wir Frühstücken. Ken sagte irgendwann: If you make the waitress mad, you gotta go home.

Elke lachte und lachte. Dann erklärte sie Eva, die es nicht verstanden hatte: If we make the matress wet, we have to go home.

=)

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Hier zum Beweis ein Foto…

Im Kulturunterricht auf dem Bieni (eigentlich interkulturelle Kommunikation, da hatten wir mal so einen Block) haben wir gelernt, dass wir eben alles durch eine schweizer Brille sehen würden und dass wir versuchen sollten, diese abzulegen. Michèle ist also sehr vorbildlich!

E ggliini Nääbebemerggig: Die Brille hat Riki von ein paar Kanadiern zum Geburtstag bekommen.

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Da waren wir Chinesisch essen. Wenn man hier auswärts essen geht, gibts immer riesen Portionen (es ist aber ziemlich billiger als in der Schweiz). Sobald man satt ist, kommt die Kellnerin und fragt, ob sie’s einpacken kann. So gibts am nächsten Tag dann auch noch mal Restaurantessen.

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Da hab ich unserer Nachbarin die Fransen geschnitten. Das ist also Emily, sie war Direktorin des Drop In. Sie ist nun ab nach Alberta zu ihrem Verlobten. Deshalb gibts im Drop In im Moment nur den Vorstand und die Volunteers (normalerweise sollten dazwischen noch der Direktor und der Programm-Koordinator sein). Dadurch haben wir jetzt auch mehr Verantwortung.

Wir haben auch angefangen, den Drop In ein bischen auf Vordermann zu bringen und haben vor zwei Wochen mal eine Grossaufräumete gestartet (also es ist nicht so, dass es ein riesen Gnusch war, aber wir haben halt mal alle Schränke ausgeräumt und geschaut was es so alles hat und den Gerümpel weggeschmissen).

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Hier noch ein Abschiedsfoti mit Emily. Riki war da gerade in Winnipeg (@ Eli: denkst du auch, was ich denke? =). Man beachte die schönen Stirnfransen von Emily!

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Ja, wir haben die Jungs letzte Woche sogar dazu gebracht, den Rolladen in unserem Zimmer aufzuhängen. Wir müssens ja nutzen, dass Thomas noch da ist. Der verlässt uns nämlich am 30.3.

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Da waren wir zu Besuch. Temperatur: ca.-20…

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Diese Bilder stammen beide vom Ladies Prayer Retreat, wo wir uns mit anderen Frauen, die für Living Hope arbeiten getroffen haben.

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Wir haben einen Girls Club gestartet, wo wir uns jeden 2. Dienstag mit Girls zwischen 15 und 25 treffen und irgendwas mit ihnen machen. Da haben wir gerade Cinnamon Rolls gemacht. yum yum! Die sind wirklich hammer. Wer das Rezept haben will, soll mir eine Mail schreiben.

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Wenn man bei uns gleichzeitig kocht und bäckt geht die ganze Zeit der Feueralarm los. Um ihn auszulöschen, steigt man auf einen Schemel und wedelt den Dampf mit einem Kissen weg.

…und sabald man sich hingesetzt hat, geht der Alarm natürlich wieder an…

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Das ist eine kleine Schweizerin. Ihre Eltern haben den Kids Club hier gestartet (da waren wir auch gerade). Sie sind erst seit September hier und die kleine kann noch nicht so gut Englisch. Drum freut sie sich jedesmal extrem, wenn sie uns trifft, und versucht möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sagen.

Das tönt dann etwa so: „JULIA! Dumuesluege.Iwottdelöpiszeige“ (Wehe, wenn ich dann noch etwas am machen bin). Danach:
„Weisundnälisdsgottiannachounddelgöttitinuundnälhaninodsta-(lufthol)- tantimalianneudiehetzwöichingundihlemaaheisstthömuund…“

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Kanadischer Schoggihaas

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Ein Traum von mir ist in Erfuellung gegangen: Ich habe Nordlichter gesehen. Und das ist ein Foto davon. Sie waren gruen und sahen ein bisschen aus wie leuchtende Nebelschwaden.

Gesehen habe ich sie in Dryden, ca. 4 Autostunden von Thunder Bay entfernt an einem Famliliewochenende auf einem Camp, das der Mission gehoert, zu der auch die 401-Leute gehoeren. Ich bin mir ein bisschen als schlechter Christ vorgekommen dort, ohne Jupe und Haeubchen. =)

An dem Tag hab ich sehr viel ueber Fragen nachgedacht, die ich mir schon die ganze Woche ueber gestellt habe. Ich hatte das Gefuehl, dass Gott in meinem Leben so nichts tut und ich hatte auch sonst an ziemlich vielem im Glauben gezweifelt.

Da habe ich Gott gesagt, dass ich etwas von ihm in meinem Leben sehen moechte und dass ich schon lange davon traeume, Nordlichter zu sehen.

…und am Abend des naechsten Tages habe ich sie gesehen. Es hat mir mal wieder gezeigt, dass Gott nicht einfach weit weg, sondern mir ganz nahe ist, dass er ein lebendiger und ein liebender Gott ist.

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Weil der Thoemu uns ja bald verlaesst, haben wir frauen ihm gestern Abend noch mal gezeigt, dass wir ihn gern haben. =) Und wir mussten uns noch fuer den Rasierschaum am Spiegel (auf dem Bieni) raechen. Das war naemlich auch er, wie sich rausstellte.

Thömu schläft auf dem unteren Kajütenbett. Wir haben einfach die Matratze und das Brett, auf dem sie lag, rausgenommen und dann kreuz und quer Schnüre gespannt. Zum schluss haben wir noch mit Kreppband gewoben. Beim Foto sieht man also von innen heraus.

So, jetzt habt ihr wieder ein bisschen Gesprächsstoff.

Liebe Grüsse aus Canada

18.2.

Februar 19, 2008

Wider es paar Pics ohni grosse Zämehang…

Küche

Das isch üsi Igang-Chuchi-Stube. Wie me gseht: Mir hei nur eis Fänschter, das isch i üsem Zimmer (me gseht d Türe zu däm).

Chuchi

Hie gseht der d Chuchi. D Schäftli si passend zu de Türrähme u de Türe.

Ussicht us üsem einzige Fänschter

Dasch d Ussicht us üsem Fänschter.

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Wo ist Walter, äh, Julia?

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Klein übt sich, wer ein richtiger Kanadier werden will! Hockey isch öppe s nöchschte wo Ching hie nachem loufe lehre! =)chnoi.jpg

Das Pic isch nach däm mer i dere Turnhaue si gsi. Mir hei dört mit de 401-Lüt (die heisse übrigens wäg ihrere Husnummere so) u es paar Jugendleche Volleyball gspiut u gschuttet. Schutte isch hie überhoupt nid populär, auso es wird im Turnungerricht äuä scho gspiut, aber süsch spiut me meh Hockey, Basketball oder Football. So chöi si o ni würklech super schutte, i ha zimlech guet chönne mithaute. A jo, u mir hei uf Hockeygoal gschosse, do gits o nid würklech vüu Goal. =).

Fazit nach dere Session: I ha zwöi blaui Chnöi gha (ha bim Volley versuecht Bäu z verwütsche), d Eva het eis rots gha, wüu si isch umgheit. Das het si när öpe zwe Täg fasch ni chönne bewege. U d Elke het der Chnöchu verstucht, isch aber scho fasch wider guet.

Wagemne verstuchte Chnöchu geit me hie nid zum Dokter, wüu dört wartet me Wuche bis Mönet uf ne Termin. Me goht äntwäder i ne Walk-In Klinik (dört brucht me kei Termin, me wartet aber drfür so um die 6 Stung) oder grad i Emergency (Notufnahm). Das hei mir mit der Elke de o gmacht.

D Kanadier zahle nüt fürs Spitau u füre Dokter, das isch i de Stüre in. Damit d Elke aber sech nur im Emergency het chönne amäude het si 450.- zaut! Das bechunnt si aber vor Versicherig wider zrugg.

Sit up

So Schüudli hets hie fasch bi aune Läde. =)

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Jo, mir (Michèle, Riki, Eva u ig) hei itz agfange, jede Obe 50 Situps und 25 Ligistütze z mache plus Dehne. Cha itz sogar scho mini Zeche berüehre. U bis itz zie mer das vou düre! Mir heis agfange, wüu der Riki goht go Schutte ir erschte Liga. Aso dasch nur innerhaub vo Thunderbay erschti Liga. Es si voraum Italiäner wo hie tüe Haueschutte. Das isch no so asträngend, u der Riki het sitem Bieni nümme gmacht, so ischer bim erschte Mou ir Haubzit uf s WC u het sech es paar Sache nomou lo düre Chopf go… När heter ebe gfunge, er müess itz chli trainiere.

Güetzi

Valentinstag wird hie nid nur vo de Bluemeläde pushet, sondern isch e mega Alass. S Gspröchsthema am nöchschte Tag sig nur: Und, was hesch du vo dim Maa becho? 401 het e Girls Club, au zwe Wuche es Nomi-Programm für Girls zwüsche 9 u 14. U s letscht mou ischs ebe am Valentinstag gsi u mir hei die Güetzi dekoriert. Die do het d Eva, üse Beck gmacht.

Das wo uf de Güetzi druf isch, isch Icing, e Mischig us Butter, Kokosfett (oder öpis ähnlecheäbm), Puderzucker, Läbesmittufarb u no paar angerne Sache. Das schmieret me hie uf jede Chueche u jedes Güetzi. U wes zum DessertChueche git, de gits nid nur e Bitz Cake, sondern me tuet no ne Chugle Glace und mindischtens ei Sauce derzue. Mmh!

Oder es git grad Cheese-Cake, das het unger e knusprige Bode u obe isch so öpis wie Philadelfia druffe (evt. no mit Schoggi oder irgendöpisem drinn).

Füess

Do gseht me d Füess vor Michèle u vom Dammian, eim vo de Jungs dohie.

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Do heimer d Nadine, der Jamie, d Jess u der Dammian ir Mall atroffe. Si hei dä Stünggu grad nöi ikleidet, natürlech passend zu ihrem Style. Choschtepunkt: 50 Stutz. Die hei aui nid vüu Gäud, aber schinbar muess, was me het müglechscht schnäu furt…

Gangstas

Do gseht der der Dammian, der Drayden (kei Ahnig ob mes so schribt) u d Nadine. Der Chli isch ar Nadine ihre Sohn. Der Dammian het sech grad e Goudzangatrappe gchouft.

Cheese

Dasch am ne Geburifescht. Dä Chli isch grad am Cheese säge. =)

28.1.

Februar 8, 2008

Hier sind Auszüge aus einer Mail, damit ihr mal seht, wie´s mir so geht.

Bis jetzt haben wir noch nicht extrem viel zu tun, und das ist im Moment etwas schwierig für mich, da ich nun einfach arbeiten möchte. Auch haben wir meist Abends Programm, am Morgen sind wir darum nicht extrem produktiv, habe ich das Gefühl. Es ist die Zeit für Haushalt, Stille Zeit (d.h. Bibel lesen, Gebet, Tagebuch), Teamsitzung, Mails usw. Das mag ich nicht. Ich weiss zwar, dass das auch als Arbeit zählt, aber wenn ich am morgen nicht produktiv gewesen bin, habe ich das Gefühl, den ganzen Tag nichts gemacht zu haben. Es wird wohl noch etwas Zeit brauchen, bis ich mich umgewöhnt habe.
Im Drop In waren wir jetzt schon ein paar Mal, aber es hat nur
wenig Mädchen. Wenn ich es mir genau überlege sinds aber doch einige.

In der Stadt gibt´s die 401-Leute, junge Leute, die mit einer mennonitischen Mission da sind. Sie machen so in etwa das gleiche wie wir. Die Frauen sehen zwar sehr konservativ aus (sie tragen Röcke und Häubchen) aber sie sind mega zwäg!
Auch die 401-Leute haben einen riesen Van und nehmen deshalb meist
noch einige andere (wie z.B. uns) mit. Das ist super, da man so Leute kennenlernt und auch eine Idee bekommt, was man so unternehmen kann hier.

Wir haben hier sogar Schweizer getroffen, die sind seit September hier. Auch sie sind vor allem auf dieNatives ausgerichtete Missionare (stell dir nun nicht verstaubte Leute vor, die irgendwelche Evangelisationsveranstaltungen organisieren!) und haben sich für 200 000$ ein riesen Grundstück gekauft, auf dem sie Sommercamps für native Kids organisieren wollen, es sollen aber auch Familien herkommen können, die eine Auszeit brauchen, Seelsorge angeboten werden (ein Seelsorger ist was ähnliches wie ein Psychologe, nur schaut er deine Probleme unter einem christlichen Aspekt an),…

Jetzt haben sie angefangen mit Kids Club. So eine Art Jungschi-Programm für Kinder von 6-12. Sie haben auch uns zum Helfen angefragt, aber ich weiss nicht so, ob das mein Platz ist hier. Es stresst mich mehr, als dass es mich begeistert.

In der Gemeinde können wir beim Alpha-Kurs mithelfen, das ist so eine Art Glaubensgrundkurs. Ich und Riki helfen je eine Gruppe leiten, die anderen sind abwechslungsweise Helfer und Kinderhüter. Und am Mittwoch kochen wir.
In dieser Zeit möchte ich rausfinden, wo meine Gaben sind. Im Moment habe ich aber grad keine Ahnung, ich zweifle eher all mein Können an. Das Selbstwertgefühl hat etwas gelitten. Ich denke, das liegt daran, dass es hier noch nicht viele Gelegenheiten gab, wo man bestätigt werden konnte, weil alles neu ist und man in einer anderen Sprache etwas dümmer dasteht als normal. Also es ist nicht extrem
schlimm, aber ich merke es halt schon.
Im Team haben wirs immer noch gut, auch zu 4. im Zimmer läuft bis
jetzt gut. Es ist halt schwieriger, ein persönliches Gespräch unter 4
Augen zu führen. Wir müssen uns angewöhnen, den anderen einfach
irgendwohin zu schleppen, wenn wir das brauchen und nicht darauf
warten, zu zweit zu sein.

Wieder zu Hause

Dezember 22, 2007

Ich bin nun schon eine Woche daheim und ich hab mich wieder eingelebt. Wir sind jetzt WIRKLICH am umbauen und drum wohnen wir zu 6t in einer 3-Zimmerwohnung. Ich darf gnädigerweise auf einer Matratze im Zimmer meiner Schwester schlafen. =) Zurückzukommen und nicht mal mehr mein eigenes Zimmer zu haben war etwas gewöhnungsbedürftig. Aber es ist auch schön so, weil man viel mehr voneinander mitbekommt. Und wenn ich erst im Juni zurückkommen und gar nichts vom Umbau mitbekommen würde, wäre es wohl noch schwieriger, wieder anzukommen, als es sowieso wird. Doch es ist mir auch grad recht, dass ich erst zurückkomme, wenn alles fertig ist.

Studistreich

Dezember 19, 2007

Auf dem Bienenberg ist es scheinbar Tradition, dass die Studenten (die das Grundstudium machen, welches 3 Jahre dauert) den Get it-lern (also uns) einen Streich spielen. So war denn eines Morgens die Kellertreppe vollgestellt mit Plastikbechern, jeder randvoll mit Wasser und mit einem Gummibärli drin. Im Keller hatten sie die Sicherungen rausgedreht und dort ist auch das Männerbad (das obere ist am Morgen für die Jungs tabu). Dass das Licht rausgedreht war, bekam aber nur Thömu, unser Frühaufsteher, mit. Als wir anderen es bemerkten, war das Licht schon wieder an und Thömu schon unten am Duschen. Aber alle Türen waren abgeschlossen und über die Becher konnte er auch nicht gegangen sein. Wir überlegten schon, ob er fliegen könne. =) Doch er ist einfach über die Leiste an der Seite der Treppe gelaufen und dann runtergesprungen.

Ah ja, auf dem Bienenberg macht man natürlich christliche Streiche. So hing am Türrahmen ein Blatt mit dem Vers: „In dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“

Zum Glück war es ein Freitag, an dem wir immer früh aufstanden zum Teamgebet und so reichte es zum Wegräumen und sogar noch kurz Beten.

Zum Morgenessen schnappte sich jeder einen der Becher. Im Restaurant lobten wir die lautstark, wie praktisch sie doch seien (normalerweise gibts nur 1dl-Gläser für den Orangen-Jus). Wir hatten zwei Verdächtige, Olaf und Winu. Aus Olaf brachten wir das Geständnis auch bald raus, bei Winu dauerte es jedoch etwas länger.

Am Samichlaus-Abend dann zeigten sie einen Film über den Streich. Nach dem „Ende“ listeten sie auf, was sie alles gebraucht hatten (u.a. 125 Gummibärli) und wie lange. Dann tauchte an der Leinwand plötzlich die Frage auf: „Und nur vier Hände? War das wirklich alles?“

Und dann kamen Fotos wo auch ihre zwei Komplizinnen drauf waren, Sandra und Rahel von Quest (die machen eine 7-monatige Bibelschule und hatten fast immer mit uns Unterricht). Nun ertönte natürlich ein lautes „Ohaaaaaa!“ aus unseren Reihen. Aber im Abspann haben sie sich so süss entschuldigt, dass wir nicht böse waren.

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Doch wollten wir uns das nicht einfach gefallen lassen. Am Freitag schlichen ich und Michèle uns ins Studentenheim und „dekorierten“ das Zimmer der zwei Streicherinnen mit zwei Rollen Klopapier und einem Blatt auf dem stand: „Wer anderen eine Grube gräbt… Was ihr könnt, können wir schon lange!“ In letzter Minute war uns noch eingefallen, dass wir den Jungs auch einen billigen Streich spielen könnten, damit sie dann keinen mehr erwarten. So schmierten wir also Zahnpasta unter die Türfalle im Zimmer und schrieben auf ein Blatt „Gott liebt euch!“. Dieses hängten wir auch innen an die Tür.

Letzte Woche dann von Mittwoch auf Donnerstag standen wir um halb 3 auf und dekorierten das Bad der Jungs um in ein Wohnzimmer. Nun hing der Vers „Du bereitest mir einen Tisch im Angesicht meiner „Feinde“ =)“ Am Morgen klebten wir uns alle Schilder an den Rücken wo drauf stand „Ich war’s“, „Mann, bin ich müde“ und ähnliches. =)

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Kommentare

Dezember 3, 2007

Kommentare sind ausdrücklich erlaubt, mich würde nämlich wunder nehmen, wer alles diesen Blog liest.

Rache an Riki

November 29, 2007

Erst mal möchte ich auf die Alliteration im Titel aufmerksam machen. Schön, nicht?

Wie alles begann: Michèle hing mit Riki die Wäsche auf und steckte dabei seelenruhig einige Chlämmerli an seine Kapuze. Als sie hochkamen aus dem Keller, steckte sie noch einige an sein Kissen. Er nahm sie weg und schmiss sie in unser Zimmer. Michèle Steckte sie wieder ans Kissen. Als er dann kam und motzte, liess sie sich dazu erweichen, sie wieder in den Keller zu bringen.

In dieser Zeit aber nahm Riki seinen Mörderwecker (Tönt etwa wie ein Feueralarm) und stellte den in unser Zimmer (natürlich war der Wecker nicht auf halb sieben gestellt, sondern auf halb fünf!).

Als wir geweckt wurden, gings erst eine ganze Weile, bis wir herausfanden, was den Lärm verursacht.

Während wir uns nervten, heckten wir aus, wie wir ihm das heimzahlen…

Erst mal wollten wir seinen Mittagsschlaf rauszögern. Also drehten wir sein Bett einfach um (Bettpfosten nach oben) und legten Kissen und Decke fein säuberlich oben drauf.

Als nächstes standen Michele und ich nachts um halb zwei auf, packten Teddybären, Kissen, ein Isomätteli und eine Decke und sülzten Riki was vor, von wegen, wir hätten einen Albtraum gehabt und könnten nun nicht mehr schlafen. Wir legten uns neben sein Bett aufs Isomätteli und hielten ihn wach, bis er uns ein Lied gesungen hatte und eine Geschichte erzählte (er musste allerdings zwei erzählen, die erste war zu kurz =) ).

Naja, am nächsten Morgen waren wir nicht so fit, aber wir hatten unseren Spass…

…to be continued, wir haben schon neues ausgeheckt… =)