Nun sinds noch genau 3 Wochen und 6 Tage, die ich hier in Thunder Bay verbringen werde. Einerseits freue ich mich immer mehr auf die Schweiz, mal wieder richtigen Käse zu essen und Auto zu fahren (mache ich hier aus Versicherungsgründen nicht), richtige Berge zu sehen und natürlich nach Hause zu kommen und euch alle wieder zu sehen.
Die letzten Wochen werden jetzt noch mal ziemlich stressig, da es so viel gibt, was wir noch tun wollen und so viele Leute, die wir noch einladen und besuchen wollen.
Hier noch mal ein paar Fötelis und Stories aus den letzten 3 Wochen:
Das ist Kevin. Er ist einer der Ka-na-chi-hih Jungs die hier in der Stadt einen Drogenentzug machen. Kevin ist eine Stufe weitergekommen im Program und deshalb gab es eine Graduationsfeier, zu der er uns einlud.
Es war eine traditionelle native Zeremonie und es war super spannend, dabei sein zu können. Schliesslich haben wir sogar noch hinter ihm her getanzt um so zu zeigen, dass wir ihn unterstützen.
Und danach gabs eben diesen Kuchen.
Da waren wir Smelt fischen. Diese kleinen Fische fängt man um Mitternacht wenn sie stromaufwärts schwimmen. Zwei Nächte vorher haben die 401-Jungs 600 davon gefangen. Wir haben in dieser Nacht 6 erwischt…
Elke war eine der Glücklichen, hier mit ihrer (nicht so glücklichen) Beute zu sehen.
Sogar in die USA haben wirs geschafft. Wir gingen mit einigen anderen Frauen aus der Gemeinde für zwei Tage nach Duluth zum Shoppen. An der Grenze kam ich mir wie in einem Film vor: In einer Ecke stand die amerikanische Flagge, sie hing an einem hölzernen Stock mit einem goldenen Knauf (wie im Film). Von der Wand grinste uns Bush und zwei andere Politiker entgegen und um reinzukommen wurde ein Föteli von uns geknipst und ein Fingerabdruck genommen. Aber die Leute dort waren voll freundlich.
Da sind wir bei einer Shoppingpause zu sehen (ok, wir haben gecheatet, die Tüten sind nicht alle uns).
Und das ist das Resultat am Ende des Wochenendes…
Mmmhhh. Da hab ich das Brünnli im Badezimmer entstopft, aus dem „erstaunlicherweise“ das Wasser nie richtig abgeflossen ist. Wie der Schnitzer reingekommen ist weiss ich ja auch nicht.
Dabei hats sogar mich fast glüpft, obwohl ich doch laut Elke „a Mage wie a Kuh“ hab. =)
Das war ja mal ne peinliche Aktion… Nach der Brünnliaktion wollte ich mich ein bisschen aufs Dach setzen zum Sünnelen. Dazu steigt man aus unserem Fenster über den Spalt im Bild aufs Nachbardach. Blöderweise ist mein Natel nicht bis aufs Dach gekommen, sondern in den Spalt gefallen.
Ich fragte Riki, ob er mir helfen könne und er meinte nur: „Da hast du keine Chance. Letztens dachte ich: Wenn mein Portmone da runter fallen würde, würd ich nicht mal versuchen es hochzuholen.“
…Sehr motivierend. Aber ich gab nicht auf und hab schliesslich das Unmögliche geschafft und es hochgeholt. Was man doch nicht alles tut für sein Natel. =)
Gestern gingen wir mit ein paar Frauen so ziemlich spontan Picknicken. War mega schön. Man beachte den Quilt auf dem Tisch. =)
So, das wars mal wieder.








