Und wieder mal zeig ich euch ein paar Bilder, zuerst vom Drop In.

Dieses Bild ist an einer Wand im Drop In, gezeichnet hat’s ein Maedchen, das auch in den Drop In kommt. Der Stil ist typisch native.

Auch dieses Aquarium steht im Drop In. Der weisse Goldfisch heisst übrigens Hamburger. Und der Putzfisch (der versteckt sich unter einem Stein) ist Mr. Ugly.

Auch Billiard spielen kann man hier (ich werde zum Crack hier =)

Da haben wir einen Pokerabend mit Hot Dog veranstaltet. Jeden zweiten Donnerstag (dann wenn nicht Gym-Night ist und es somit keine blauen Knie gibt) gibts irgendein Spezialprogramm

Und hier hab ich Riki dann endlich doch noch die Haare schneiden können. Das haben wir auch im Drop In gemacht.

Voilà, sieht doch viel besser aus, isn’t it? Da haben wir Riki zum essen eingeladen.

Michèle (unsere Canada-Verrückte) ist happy. Zuerst hat nur sie ein Fahnli bekommen. Nachdem wir dann alle ein ich-will-auch-ein-Fähnli-Gesicht gemacht haben, hat die Serviertochter uns anderen auch eins gebracht.
A propos Serviertochter: Elke hat mal wieder einen Fettnäpfchentritt, der in die Geschichte eingehen wird, gemacht:
Nach dem Early Morning Prayer (um 6!) gingen wir Frühstücken. Ken sagte irgendwann: If you make the waitress mad, you gotta go home.
Elke lachte und lachte. Dann erklärte sie Eva, die es nicht verstanden hatte: If we make the matress wet, we have to go home.
=)

Hier zum Beweis ein Foto…
Im Kulturunterricht auf dem Bieni (eigentlich interkulturelle Kommunikation, da hatten wir mal so einen Block) haben wir gelernt, dass wir eben alles durch eine schweizer Brille sehen würden und dass wir versuchen sollten, diese abzulegen. Michèle ist also sehr vorbildlich!
E ggliini Nääbebemerggig: Die Brille hat Riki von ein paar Kanadiern zum Geburtstag bekommen.

Da waren wir Chinesisch essen. Wenn man hier auswärts essen geht, gibts immer riesen Portionen (es ist aber ziemlich billiger als in der Schweiz). Sobald man satt ist, kommt die Kellnerin und fragt, ob sie’s einpacken kann. So gibts am nächsten Tag dann auch noch mal Restaurantessen.

Da hab ich unserer Nachbarin die Fransen geschnitten. Das ist also Emily, sie war Direktorin des Drop In. Sie ist nun ab nach Alberta zu ihrem Verlobten. Deshalb gibts im Drop In im Moment nur den Vorstand und die Volunteers (normalerweise sollten dazwischen noch der Direktor und der Programm-Koordinator sein). Dadurch haben wir jetzt auch mehr Verantwortung.
Wir haben auch angefangen, den Drop In ein bischen auf Vordermann zu bringen und haben vor zwei Wochen mal eine Grossaufräumete gestartet (also es ist nicht so, dass es ein riesen Gnusch war, aber wir haben halt mal alle Schränke ausgeräumt und geschaut was es so alles hat und den Gerümpel weggeschmissen).

Hier noch ein Abschiedsfoti mit Emily. Riki war da gerade in Winnipeg (@ Eli: denkst du auch, was ich denke? =). Man beachte die schönen Stirnfransen von Emily!

Ja, wir haben die Jungs letzte Woche sogar dazu gebracht, den Rolladen in unserem Zimmer aufzuhängen. Wir müssens ja nutzen, dass Thomas noch da ist. Der verlässt uns nämlich am 30.3.

Da waren wir zu Besuch. Temperatur: ca.-20…


Diese Bilder stammen beide vom Ladies Prayer Retreat, wo wir uns mit anderen Frauen, die für Living Hope arbeiten getroffen haben.

Wir haben einen Girls Club gestartet, wo wir uns jeden 2. Dienstag mit Girls zwischen 15 und 25 treffen und irgendwas mit ihnen machen. Da haben wir gerade Cinnamon Rolls gemacht. yum yum! Die sind wirklich hammer. Wer das Rezept haben will, soll mir eine Mail schreiben.

Wenn man bei uns gleichzeitig kocht und bäckt geht die ganze Zeit der Feueralarm los. Um ihn auszulöschen, steigt man auf einen Schemel und wedelt den Dampf mit einem Kissen weg.
…und sabald man sich hingesetzt hat, geht der Alarm natürlich wieder an…

Das ist eine kleine Schweizerin. Ihre Eltern haben den Kids Club hier gestartet (da waren wir auch gerade). Sie sind erst seit September hier und die kleine kann noch nicht so gut Englisch. Drum freut sie sich jedesmal extrem, wenn sie uns trifft, und versucht möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu sagen.
Das tönt dann etwa so: „JULIA! Dumuesluege.Iwottdelöpiszeige“ (Wehe, wenn ich dann noch etwas am machen bin). Danach:
„Weisundnälisdsgottiannachounddelgöttitinuundnälhaninodsta-(lufthol)- tantimalianneudiehetzwöichingundihlemaaheisstthömuund…“

Kanadischer Schoggihaas

Ein Traum von mir ist in Erfuellung gegangen: Ich habe Nordlichter gesehen. Und das ist ein Foto davon. Sie waren gruen und sahen ein bisschen aus wie leuchtende Nebelschwaden.
Gesehen habe ich sie in Dryden, ca. 4 Autostunden von Thunder Bay entfernt an einem Famliliewochenende auf einem Camp, das der Mission gehoert, zu der auch die 401-Leute gehoeren. Ich bin mir ein bisschen als schlechter Christ vorgekommen dort, ohne Jupe und Haeubchen. =)
An dem Tag hab ich sehr viel ueber Fragen nachgedacht, die ich mir schon die ganze Woche ueber gestellt habe. Ich hatte das Gefuehl, dass Gott in meinem Leben so nichts tut und ich hatte auch sonst an ziemlich vielem im Glauben gezweifelt.
Da habe ich Gott gesagt, dass ich etwas von ihm in meinem Leben sehen moechte und dass ich schon lange davon traeume, Nordlichter zu sehen.
…und am Abend des naechsten Tages habe ich sie gesehen. Es hat mir mal wieder gezeigt, dass Gott nicht einfach weit weg, sondern mir ganz nahe ist, dass er ein lebendiger und ein liebender Gott ist.

Weil der Thoemu uns ja bald verlaesst, haben wir frauen ihm gestern Abend noch mal gezeigt, dass wir ihn gern haben. =) Und wir mussten uns noch fuer den Rasierschaum am Spiegel (auf dem Bieni) raechen. Das war naemlich auch er, wie sich rausstellte.
Thömu schläft auf dem unteren Kajütenbett. Wir haben einfach die Matratze und das Brett, auf dem sie lag, rausgenommen und dann kreuz und quer Schnüre gespannt. Zum schluss haben wir noch mit Kreppband gewoben. Beim Foto sieht man also von innen heraus.
So, jetzt habt ihr wieder ein bisschen Gesprächsstoff.
Liebe Grüsse aus Canada